Punkte statt Preisgeld

Ein Event mit 15.000 $ Dollar Preisgeld hört sich für den Außenstehenden erst einmal sehr verlockend an. Leider darf diese Summe die Gewinnerin aber nur anteilig behalten. Das Preisgeld wird nämlich unter allen Teilnehmerinnen, je nachdem wie weit sie vorgedrungen sind, aufgeteilt. Das Prinzip der itf beruht auf Fairness und Leistung, so partizipiert nach einem festgelegten Schlüssel praktisch jede Teilnehmerin von dem auszuschüttenden Preisgeld und kann selbst bei Ausscheiden in der 1. Runde des Hauptfeldes zumindest ihr zuvor bezahltes Startgeld wieder zurück erhalten. Die Siegerin kann immerhin ca. 1.000 € ihr Eigen nennen. Reich wird eine Spielerin bei Turnieren in dieser Kategorie also sicher nicht.

Viel wichtiger sind den Spielerinnen daher mit möglichst vielen Punkten das Turnier abzuschließen. Die Siegerin erhält 12 Punkte, die Finalistin 8, die Viertelfinalistinnen immerhin 6, die Runde zuvor 4 und Spielerinnen die die 1. Runde gewinnen konnten erhalten 1 Punkt. Errungene Punkte behalten ihre Gültigkeit für 12 Monate und müssen anschließend verteidigt werden. 

Um erstmals auf der Weltrangliste geführt zu werden muss eine Spielerin in einem Jahr an drei verschiedenen Events mindestens 1 Punkt gesammelt haben. Alternativ kann sie auch das erste Turnier an dem sie teilnimmt gewinnen und würde sofort auf der Weltrangliste geführt werden. So etwas passiert allerdings äußerst selten, die Regel ist vielmehr, dass sich die Spielerinnen ihre Sporen erst verdienen müssen und ca. ein Jahr lang benötigen und von Turnier zu Turnier reisen, um auf der Weltrangliste geführt zu werden. Im Schnitt nimmt eine Spielerin in einem Kalenderjahr an 20 bis 30 Turnieren teil, ist also an mindestens 20 Wochen im Jahr in der Welt unterwegs.

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